Locarno. Palazzo Marcacci.
Mittwoch, 15. Oktober 2025, 18.00 Uhr.
Eintritt frei.
Ein Eintauchen in die Vergangenheit durch Zeitungen und einen außergewöhnlichen Gast und Vorfahren... des Vortragenden. In dieser "theatralischen Vorlesung" werden die zehn Tage der Friedenskonferenz aus der Sicht der weniger auffälligen Protagonisten, der lokalen Bevölkerung, nacherzählt und neu erlebt. Die täglichen und regionalen Nachrichten sind stark von neuen Episoden geprägt: Wurde Stresemann vergiftet? Briand ist unauffindbar - ist er ins Kino gegangen? Wird Mussolini kommen? Es geht darum, dieses Ereignis zu feiern und den Menschen näher zu bringen, wie die Tessiner und insbesondere Locarno, ein unbedeutendes Dorf am Lago Maggiore am Rande der Welt, plötzlich für zwei Wochen ins internationale Rampenlicht katapultiert wurden: "l'Esprit de Locarno" unter den Locarnoern und den anderen Tessinern.
Simone Romerio
Geboren 1966, unterrichtet er Geschichte und politische Institutionen an der SSPSS in Giubiasco. Anlässlich des Jubiläums des Beitritts von Locarno zur Schweizerischen Eidgenossenschaft inszenierte er 2013 mit seiner Theatertruppe Cyranorêve ein historisches Stück, das in der Vogtei Locarno Ende des 18. Jahrhunderts spielt: "Wirte, Banditen und Priester verbergen zweideutige Geheimnisse...". Derzeit ist er Mitarbeiter der ATAS (Accademia Ticinese di Arti Sceniche).
Tessiner Zeitungsausschnitte aus der Zeit des Locarno-Paktes